Viele Anfänger glauben, dass Ihre nicht ganz so guten Fotos am schlechten Motiv liegen und Sie nur in fernen Ländern tolle Landschaftsaufnahmen machen können. Das ist zum Glück nicht ganz so. Es ist richtig, dass die wenigsten einen tollen Wasserfall oder ähnliches direkt vor der Haustüre haben, aber es gibt mit Sicherheit ausreichend gute Motive, die direkt vor Ihrer Haustüre sind oder in wenigen Kilometern Entfernung.
Was den meisten Anfängern fehlt ist der Blick bzw. die Intuition für ein tolles Motiv. Im Gegensatz zur Bedienung einer Kamera ist der Blick für ein gutes Motiv nicht in wenigen Tagen erlernt.

 

Was macht ein gutes Bild aus?

Um ein tolles Motiv finden zu können muss man erst mal verstehen, was ein gutes Bild ausmacht. Viele sagen, es muss "WAU" machen, können es aber nicht näher beschreiben.

Ein Foto ist zwei dimensional, also eine Art Verplattung der drei diminsionalen realität. Bei einem guten Foto versucht man dem "Leser" einen drei dimensionalen Eindruck zu vermitteln. Dies kann z.B. durch Linien erfolgen, die zulaufen oder durch nahe und entfernte Objekte. Bei einen guten Foto wird der Leser in das Foto hinein geführt und verweilt dort länger. Wir versuchen den "Leser" also mit dem Foto so lange wie möglich festzuhalten. Dies erreicht mal durch den 3D Eindruck, außergewöhliche Geometrien und Farben/Kontraste. Auch die Anordung der Objekte im Bild sind entscheident wie lange der Leser auf dem Bild verweilt. Man hat herausgefunden, dass bestimmte Anordungen im Bild als schöner empfunden werden. Weitere Informationen zur Anordung der Objekte  können Sie meinem Artikel Eine gute Bildkomposition entnehmen.

 

Motive vor der Haustüre

Viele Fotografen sind faul, Sie schauen nur durch die Kamera in Augenhöhe durch drücken ab. Das Sie über den Vordergrund hinweg fotografieren bekommen die meisten Anfänger nicht mit. Sie bekommen deutlich bessere Foto, wenn Sie die Komforzone verlassen und sich mal Hinknien oder sogar Hinlegen und den Vordergrund mit aufnehmen.

Hier mal ein Beispiel, wie man aus einem langweiligen Baum etwas mehr herausholen kann...

 

Es wurde für die Aufnahme ein Weitwinkel eingesetzt. Die Kameraposition wurde extrem niedrig gewählt, damit die kleinen Blumen im Vordergrund erscheinen. Der Baum wurde auf die senkrechte nach der Drittelregel positioniert (Zum Einblenden vom Gitte die Maus über Bild bewegen). Durch die Abgrenzung der Wiese zur Hecke ist eine Linie von links unten nach rechts oben entstanden, die den Leser zum Baum hinführt. Der Baum steht übrigens in unserem Garten, also ein Motiv direkt vor Ort.

Motiv im Urlaub

Hier mal ein Beispiel, wie man aus einem leeren Stand die Große und Weite herausholen kann und für Tiefe im Bild sorgt.

Direkt, als ich die Spuren vom Auto im Sand gesehen habe, war mir klar, dass wird ein gutes Foto. Durch die Autospur wird der Leser in das Bild geführt. Die anderen Spuren im Sand unterstützen den Leser die Weite zu erkennen. Den Strandkorb habe ich versucht auf so gut wie möglich auf die rechte senkrechte Linien der Drittelregel zu setzen und den liegenden Baum auf die linke senkrechte Linie. Der Horizont ist dabei auf der obersten horizontalen Linie der Drittelregel.

 

Wie finde ich schöne Motive im Urlaub?

Sie wollen in den Urlaub fahren und tolle Fotos mitbringen?
Auf unserer Erde gibt es nur wenige Orte an denen nicht schon andere Menschen waren und Fotos gemacht haben. Es liegt also nahe sich vor dem Urlaub oder im Urlaub mal anzusehen, wo andere schon waren. Die folgenden Medien sind gut geegnet Orte mit tollen Motiven in Ihrer Urlaubsregion zu finden.

 


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Bei einer Landschaftsaufnahme versucht man immer die Schärfe so einzustellen, dass das Foto vom Vordergrund bis zum Hintergrund gestochen scharf ist. Anfänger machen oft den Fehler, dass Sie im Vollautomatikmodus fotografieren. In der Vollautomatik können Sie den Autofokus nicht beeinfluss. In dem Modus nimmt die Kamere beim Fokussieren immer den vordersten Punkt im Messbereich. Wenn Sie Pech haben ist der Vordergrung scharf und der Hintergrund unschaf. Die Vollautomatik ist daher für eine perfekte Aufnahme ungeeignet!

 

Der richtige Autofokusmodus

Wenn Sie die DSLR oder spigellose Systemkamera  auf Programmautomatik (P), Blendenautomatik (TV) oder Zeitautomatik (AV) stellen, dann können Sie den Autofokus beeinflussen. Bei vielen Kameras kann man den Autofokusmodus auf ein einzelnes AF-Messfelde oder AF-Messfeldgruppen umstellen. Da es sich bei Landschaftsaufnahmen fast immer um ein mehr oder weniger Stilleben handel, stellen Sie den Autofokusmodus auf AF-Einzelmessfeld ein. Oft kann man dann noch einstellen, was die Kamera nach dem Schafstellen machen soll, also ob der Autofokus bis zum Fotoerstellen ständig nachstellen soll oder ob der Autofokus nach dem Scharfstellen abgeschaltet werden soll. Bei einen Stilleben reichts es aus, wenn der Autofokus nach dem Scharfstellen abgeschaltet wird (bei Canon wird es One-Shot-AF bezeichnet).

  • Kamera auf P, TV oder AV stellen
  • Autofokus auf AF-Einzelmessfeld stellen
  • Autofokus Modus auf "One-Shot-AF" stellen

 

Der richtige Fokuspunkt

Der richtige Fokuspunkt ist entscheident für die perfekte Schärfentiefe. Wenn Sie mal mit einer Lupe herumgespielt haben, dann haben Sie schnell gemerkt, dass es nur einen Punkt gibt, an dem es perfekt scharf ist. Wenn das in der Fotografie auch so wäre, dann könnten wir nur eine Ebene perfekt scharf ablichten. Zum Glück ist das nicht ganz so, den vor und hinter dem Fokuspunkt gibt es auch einen ausreichend scharfen Bereich, der Schärfentiefe genannt wird.

Ziel ist es vom möglichst nahesten Punkt bis unendlich das Foto scharf zu bekommen.  Die Schärfentiefe hängt ab von der Sensorgröße (APS-C, Vollformat etc.), der eingestellten Brennweite und der eingestellten Blende. Bei einem Weitwinkel und einer üblichen Blende von z.B. f/8 haben Sie schon eine große Schärfentiefe. Wir wollen aber das perfekte Foto machen, daher wollen wir Berechnen auf welche Entfernung wir scharfstellen müssen, um das perfekte Ergebnis zu bekommen.

Mit Hilfe der Hyerfocal Distanz kann man berechnen auf welchen Abstand man scharf stellen muss, damit man von nahest möglichen Punkt bis unendlich das Foto scharf bekommt. Für die Berechnung gibt es kostenlose Apps, die einem das durchführen. Sie brachen dazu in der App nur die Kamera bzw. die Sensorgröße angeben, die eingestellt Brennweite und Blende.

 

Ich verwende zur Berechnung der Hyperfocal Distanz die Android App Hyperfocal Pro. Bei der App wird die Schärfentiefe (In-focus) grafisch, schön dargestellt, die App ist kostenlos und einfach zu bedienen.

In dem oben dargestellten Beispiel wurde in der APP die APS-C Kamera Canon EOS 80D, Brennweite 10mm und Blende 8 eingestellt. Bei diesen Daten ist das Foto von 0,577m bis unendlich scharf, wenn ich exakt auf 3,382 Meter fokussieren würde. Wenn ich auf 2 Meter fokussiere, dann würde die Schärfe nicht bis unendlich reich und der Hintergrund würde unscharf. Fokussiere ich auf 4 Meter würde der Schärfentiefenereich etwas kleiner, aber ich bin auf der sicheren Seite, dass der Hintergrund scharf ist.

In der Praxis würde ich mir also ein Objekt suchen, dass ca. 3,5 bis 5 Meter entfernt ist. Ich stelle den geeigneten AF-Einzelfokuspunkt darauf ein und stelle scharf. Viele Profilandschaftsfotografen stellen die Schärfe manuell ein, auch dass ist mit etwas Übung gut möglich.

  • Berechnen Sie den optimalen Fokuspunkt z.B. über eine Hyperfocal App
  • Stellen Sie den AF-Einzelfokuspunkt auf die berechnete Stelle ein
  • Stelle Sie auf den berechnen Abstand scharf oder etwas weiter weg. Stellen Sie nie näher als den berechneten Abstand ein, sonst wird der Hintergrund nicht scharf.
  • Bitte denken Sie daran, dass bei einer Änderung der Blende der Vorgang wiederholt werden muss, inbesondere wenn Sie eine größere Blende (z.B. von f/11 auf f/8) einstellen, da sich damit die Schärfentiefe verkleinert.

 

 

 Die richtige Blende

Wie schon oben erwäht hängt die Schärfentiefe von der Blende ab. Um so kleiner die Blende (klein bedeutet z.B. f/16, f22) um so größer die Schärfentiefe. Viele würden jetzt sagen, dann fotografiere ich einfach mit der kleinsten Blende die Kamera steht ja auf einem Stativ. Für die Schärfentiefe ist das richtig, aber für die gesammte Schärfe des Bildes ist das schlecht. Bei kleinen Blenden entsteht die sogenannte Beugungsunschärfe. Die gesammte Bildschärfe / Auflöung nimmt ab einem bestimmten Blenden ab. Ab welcher Blende die Beugungsunschärfe bei Ihrem Objektiv einsetzt, können Sie den Testergebnissen von Fotomagazinen entnehmen. Normalerweise hat ein Objektiv die maximale Auflösung im Bereich von ca. f4 bis f8. Für die Landschaftsfotografie ist daher ein Blendenwert um f/8 meistens ein guter Kompromiss zwischen Schärfentiefe und Auflöung.

  • Verwenden Sie für Landschaftsaufnahmen eine kurze Brennweite und eine Blende um f/8

Bei Gegenlichtaufnahme möchte man oft die Sonne als Stern abbilden und nicht als großen hellen Fleck. Dies erreicht man indem man eine kleine Blende einsetzt. Das es durch die Beugungsunschärfe dafür an Schärfe verliert muss man dabei in Kauf nehmen. Das gleiche gilt übrigens für Nachtaufnahmen mit künstlichen punktförmigen Lichtquellen wie z.B. Strassenlampen.

  • Verwenden Sie für Gegenlichaufnahme eine kleine Blende wie f/22

 

 

Bei diesem Foto wurde der Fokus bewust auf die Häuse und Schiffe gelegt, da eine unschärfe im Vordergrund durch die Langzeitbelichtung nicht auffällt. Die Häuser und Schiffe sind daher gestochen scharf.

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Egal welches Belichtungsprogramm Sie einsetzen, für eine richtige Belichtung müssen die drei Werte von Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert stimmen. Man spricht auch vom Belichtungsdreieck. Für ein richtig belichtetes Foto braucht der Sensor eine bestimmte Lichtmenge. Wenn wenig Licht durch eine kleine Blende auf den Sensor fällt, dann müssen Sie für die richtige Lichtmenge lange belichten oder die vorhanden Bildinformationen verstärken, also den ISO-Wert erhöhen. Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert stehen also im direkten Zusammenhang um ein richtig belichtetes Foto zu bekommen. Damit man nicht immer alle drei Werte von Hand einstellen muss gibt es die Halbautomatikprogramme oder Programmautomatik. Bei den Halbautomatikprogrammen gibt man ein oder zwei Werte fest vor und der dritte wird errechnet. Der Belichtungsmesser ermöglicht es der Kamera dabei die benötigte Lichtmenge zu bestimmen. Bei verschiebenen Situationen berechnet der Belichtungsmesser aber die falsche Lichtmenge und wir müssen manuell eingreifen um ein richtig belichtet Foto zu erhalten. In dem Artikel "Die richtige Belichtung" beschreibe ich was ein richtig belichtetes Foto ist und wie Sie es erkennen.

 

Dateiformat RAW/JPEG

Die meisten Anfänger- und Hobbyfotografen fotografieren mit Ihrer teueren Kamera im JPEG Format. Warum das für viele Landschaftsfoto ungeegnet ist und warum Sie die Fotos im RAW Format abspeichern sollen, möchte ich Ihnen in diesem Abschnitt kurz erklären. Das JPEG Format wurde für die Darstellung von Fotos im Internet entwickelt und die Dateien sollten so klein wie möglich sein. Das JPEG Format speichert die Bildinformationen im 8Bit Format. Damit können pro Farbkanal 256 Farbabstufungen dargestellt werden. Außerdem ist das JPEG Format kein verlustfreies Dateiformat. Bei jeder Änderung und Speicherung gehen Bildinfomationen verloren. Das JPEG Format ist daher nur ein Ausgabeformat und kein Fomat zum Bearbeiten von Fotos. Leider wird es aber oft aus Unwissenheit dazu eingesetzt (Den Fehler habe ich früher auch gemacht).

Bei dem RAW Format handelt es sich um ein digitales Negativ, dass Sie zum Ansehen entwickeln müssen. Erst bei der Entwicklung können Sie das voll Potential Ihrer Kamera ausschöpfen. Das RAW Format speichert die Bildinformationen im 12 bis 14 Bit Format und bietet damit pro Farbkanal mehrere zentausend Farbabstufungen an. Dies ist z.B. wichtig, damit Sie mit den richtigen Farbtönen das Bild aufhellen können. Das RAW Format hat auch einen höheren Dynamikumfang, als das JPEG. In Summe enthält eine RAW Datei ungefähr zehnmal soviele Bildinformationen wie ein JPEG. Auch der Weißabgleich kann einfach später durchgeführt und genau angepasst werden. Die RAW Entwicklungswerkzeuge werden immer besser. Das bedeutet, aus selbst alten RAW Dateien können Sie mit aktueller Software mehr herausholen, als es früher möglich war. Bei den meisten RAW Entwicklungsprogrammen kann man auch mehrere Bilder mit einer definieten Einstellung entwickeln lassen. Die Aussage, dass Entwickeln dauert lange ist daher falsch. Auch der benötigte Speicherplatz kostet heute nicht mehr viel. Wer Angst hat kann am Anfang RAW + JPEG einstellen. Nach mehreren Monaten werden Sie aber nur noch die RAW Daten verwenden, da Sie die großen Vorteile erkannt haben und von der neuen Qualität Ihrer Fotos begeistert sind.

 

  • Holen Sie das maximale aus Ihrer Kamera heraus und stellen dafür das RAW Format ein. Es lohnt sich! Vielleicht werden Sie sich sogar später etwas Ärgern, dass Sie nicht früher schon im RAW Format fotografiert haben.
  • JPEG ist ein Ausgabeformat und kein Bildbearbeitungsformat, Verwenden Sie das JPEG Format für den Export aus dem RAW Entwicklungswerkzeug für die Darstellung am PC, Fernseher und dem Internet. Die Aussage "Ich möchte kein manipuliertes Foto haben, daher nutze ich nur die JPEG Einstellung an meiner Kamera." ist falsch. Bei jeder Digitalkamera werden erst die Roh Daten vom Sensor abgespeichert und dann ins JPEG Format umgewandelt. Der Unterschied ist, dass die Kamera die Daten entwickelt und nicht eine spezialisierte RAW Software auf Ihrem PC.
  • Stellen Sie in der Kamera JPEG nur ein, wenn es sich um nicht qualitativ hochwertige Schnappschüsse handelt. Für so etwas braucht man dann aber meistens auch keine teure Kamera.

 

Belichtungssysteme

Programmautomatik (P)

Bei der Programmautomatik wird über den Belichtungsmesser und den eingestellten ISO-Wert eine bestimmte Blenden-,  Belichtingszeitkombination von der Kamera eingestellt. Diese Kombination basiert auf der eingestellten Brennweite vom Objektiv und ermöglich im Normalfall das Erstellen des Fotos aus der Hand. Im Gegensatz zur Vollautomatik können Sie die Blenden-, Zeitkombination beinfussen. Wenn Sie die Blende kleiner machen wird automatisch die Belichtungszeit verlängert. Theoretisch sind mit der Programmautomatik Landschaftsaufnahmen möglich, aber die Programmautomatik ist nicht optimal dazu geegnet, da Sie immer kontrollieren müssen, ob das Programm auch das gemacht hat, was Sie möchten.

 

Blendenautomatik (TV oder S)

Der Begriff Blenden- und Zeitautomatik ist für Anfänger etwas verwirrend, da Sie bei der Blendenautomatik die Zeit vorgeben wird und bei Zeitautomatik die Blende. Merken Sie sich bei der Blendenautomatik wird der Blendenwert automatisch eingestellt und bei der Zeitautomatik die Belichtungszeit. Die englische Begriffe "Time Value = TV"), also Zeitwert einstellen bzw. "Apperture Value=AV" Blendenwert einstellen beschreibt es besser.

In der TV Halbautomatik geben Sie der Kamera die Belichtungszeit fest vor und die Kamera berechnet mit Hilfe des Belichtungsmessers und des eingestellten ISO-Wertes die richtige Belichtung. Sollte der Belichtungsmesser mal nicht die richtige Lichtmenge für ein richtig belichtetes Foto berechnen (Über- oder Unterbelichtetes Foto), dann können Sie die Blendenautomatik über die Belichtungskorrektur die Belicht korrigieren.

Da wir für eine perfekte Landschaftsaufnahme die richtige Blende benötigen, ist die Zeitautomatik nicht die beste Löung. Die Blendenautmatik verdendet man immer, wenn eine definierte Belichtungszeit z.B. zum Einfrieren von Sportaufnahmen notwendig ist.

 

Zeitautomatik (AV oder A)

Die Zeitautomatik ist die geeignetste Halbautomatik für Einzellandschaftsaufnahmen. Sie legen für die optimale Schärfe die geegnete Blende fast und die Belichtungszeit wird autmatisch eingestellt. Da wir bei Landschaftsaufnahmen immer mit dem Stativ arbeiten sollen, ist in den meisten Fällen eine längere Belichtungszeit kein Problem. Für ein rauscharmes Bild sollte man versuchen immer den geringst möglichen ISO-Wert zu verdenden. Stellen Sie daher den ISO-Wert manuell auf den niedrigesten Wert ein. Wird die Belichtungszeit zu lang, dann können Sie den ISO-Wert anheben. Bei einer ISO-Automatik würde die Automatik eventuell einen höheren ISO-Wert, als notwendig einstellen, da die Kamera nicht weiss, dass Sie das Stativ benutzen und eine Verwackelungsgefahr nicht besteht.

 

Manuell (M)

Eine mauelle Belichtung sollten Sie für die Erstellung von Landschaftspanorama Aufnahmen verwenden, da dann alle Bilder exakt die selbe Belichtung bekommen und damit zwischen den Aufnahmen der geringst mögliche Helligkeitsunterschied entsteht. Sie sollten die mauelle Belichtung auch dann einsetzen, wenn Sie einen Graufilter einsetzen, da der Belichtungsmesser mit dem Graufilter meistens nicht funktioniert.

Für Anfänger denken, dass Sie nicht wissen welche Werte Sie bei der Belichtungszeit, Blende und dem Iso-Wert einstellen müssen. Das liegt daran, dass die nicht wissen, dass der Belichtungsmesser Sie unterstützt.
Stellen Sie zuerst den ISO-Wert ein. Er sollte so niedig wie möchlich sein. Dann stellen Sie die gewünschte Blende ein und stellen mit dem Autofokus scharf. Durch das Scharfstellen wurde auch der Belichtungsmesser aktiviert. Jetzt müssen Sie nur noch die Zeit an Hand des Belichtsmessers richtig einstellen (Bei Canon muss der Stich von der Belichtungskorrekturanzeige unter der Null stehen). Solle eine Belichtungskorrektur notwendig sein, dann passen Sie bitte die Belichtungszeit an, oder falls zwingend notwendig den ISO-Wert.

 

Bulb (B)

Die meisten Kameras können in der P, AV, TV und M Stellung nur maximal 30 Sekunden lang belichten. Für perfekte Nachtaufnahmen kann dasschon mal zu kurz sein. Im Bulb Modus müssen Sie alles komplett manuell einstellen. Oft funktioniert auch der Belichtungsmesser nicht mehr. Versuchen Sie daher im AV oder M Modus das Foto zu machen. Wenn sollte die Aufnahme trotz 30 Sekunden Belichtungszeit unterbelichtet sein, dann merken Sie sich die ISO-Wert und Blendenwerteinstellung und stellen die im Bulb Modus ein. Ein voller Blendenwert entspricht immer der doppelten Belichtungszeit. Sollte die Aufnahme bei 30 Sekunden Belichtungszeit deutlich unterbelichtet sein, dann bringt eine Belichtungszeit von 40 Sekunden keinen großen unterschied. Machen Sie dann Aufnahmen mit 1 Minute, 2 Minuten oder sogar 4 Minuten.

Im Bulb Modus wir so lange belichtet wie die Kamera ausgelöst wird. Sie benötigen daher für den Bulb Modus einen Fernauslöser um die Kamera entsprechend auszulösen und die Belichtszeit einzustellen. Einige Kameras wie z.B. die Canon EOS80D haben einen internen Langzeitauslöser. Wenn Sie den verwenden wollen, dann sollten Sie das in Kombination mit dem 2 Sekunden oder 10 Sekunden selbstauslser machen, damit die Kamera beim Auslösen nicht zu stark wackelt. Einige Kameras können auch über eine Smartphone App ausgelöst werden. Falls man mal keinen Fernauslöser dabei hat, ist das eine Alternative.

 

 

Der Ablauf für eines technisch perfektes Landschafsfoto:

  1. Kamera ausrichten
    Richten Sie die Kamera auf dem Stativ so gut wie möglich aus. Einige Kameras bieten dazu eine elektronische Wasserwage an. Sie können sich dazu auch eine Wasserwage auf dem Biltzschuh montieren. Die Horizontkorrektur kann zwar später in der RAW Bearbeitung durchgeführt werden, aber das Foto wird dann beschnitten. Um so genauer die Ausrichtung vorher ist, um so weniger wird beschnitten bzw. eine spätere Korrektur kann entfallen.

  2. Belichtungsprogramm wählen
    Stellen Sie die Kamera auf AV für eine Einzellandschaftsaufnahme oder auf M für mehrere Landschaftsaufnahmen, die zu einem Panoranabild verschmozen werden sollen. Bei Nachtaufnahmen die länger als 30 Sekunden Belichtungszeit benötigen, verwenden Sie den Bulb Modus.
    Stellen Sie die richtige Blende (bei Landschaftsaufnahmen meisten zwischen f/5,6 und f/11).

  3. Belichtungsmess-Methode wählen
    Stellen Sie die Belichtungsmessung auf Mehrfeldmessung ein. Die Mehrfeldmessung ergibt meistens die besten Messergebniss und damit die wenigsten Belichtungskorrekturen.

  4. Autofokus Betriebsart wählen
    Stellen Sie die Kamera auf AF-Einzelfeld und One-Shot ein. Stellen Sie ein geeignetes AF-Einzeldfeld ein. Lesen Sie dazu auch meinen Artikel "Die maximale Schärfe". Wenn Sie ein Landschaftspanorama aus mehreren Einzelbildern erstellen möchten, dann sollten Sie nach dem Scharfstellen den Autofokus abstellen, damit alle Bilder die gleiche Schärfentiefe aufweisen und keine unterschiedlichen Fokuspunkte.

  5. Belichtungszeit
    Stellen Sie Belichtungszeit ein, wenn Sie im M Modus fotografieren. Im AV Modus hat die Kamera das schon für Sie übernommen.

  6. Testfoto machen
    Machen Sie ein Testfoto und überprüfen die Belichtung an Hand des Histogramms. Lesen Sie dazu auch meinen Artikel "Die richtige Belichtung".
    Überprüfen Sie über das Display auch die Bildkomosition und Schräfe und das Rauschen vom Bild. Zum Vergrößern des Bildes können Sie die Lupenfunktion der Kamera verwenden.

  7. Belichtung und eventuell Schärfe korrigieren
    Solle das erste Testfoto dem perfekten Ergebnis nicht entsprechen, dann führen Sie entsprechende Korrekturen aus. Meistens muss die Belichtung und der Standort für die Bildkomposition korrigiert werden. Fall das Foto einen sehr hohen Dynamikumfang hat, dann ist eventuell ein Grauverlaufsfilter oder eine Belichtungsreihe für ein HDR notwendig.

  8. Aufnahme wiederholen und prüfen
    Wiederholen Sie die vorigen Schritt bis das perfekte Ergbnis herauskommt

 

Hier mal ein Beispiel, dass nur mit eine RAW Datei möglich ist

Sternenhimmel auf Usedom. Über die RAW Datei konnte das Foto ausreichend entrauscht und aufgehellt werden. Die Aufnahme wurde mit einen Standardweitwinkel Objektiv gemacht, also kein überaus Lichtstarkes Objektiv.

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Ich vergleiche das Fotografieren von Landschaften gerne mit dem Angeln. Beim Angeln würden Sie auch nicht erwarten, dass in den ersten 10 Minuten direkt ein dicker Fisch anbeißt. Manchmal geht der Angler auch ohne einen Fisch gefangen zu haben wieder nach Hause. Auch bei einem Profifotografen wird nicht jedes Foto perfekt. Hinter einem perfekten Foto steckt oft viel Arbeit und Zeit. Nehmen Sie sich so viel Zeit wie Sie brauchen um Ihr perfektes Foto zu machen.

 

Tipp für das perfekte Landschaftsfoto

Schalten Sie ab, nehmen Sie sich Zeit und setzen Sie sich nicht unter Druck ein perfektes Foto mit nach Hause zu nehmen. Eine perfekte Landschaftsaufnahme hängt viel von der Lichtstimmung ab und die können Sie nicht beeinflussen. Manchmal muss man für die richtige Lichtstimmung mehrere Stunden warten oder sogar mehrmals zu dem Ort, zu unterschiedlichen Zeiten zurückkommen. Viele Profifotografen kommen mehrere Stunden vor der goldenen oder blauen Stunde zum Fotospot und machen Probeaufnahmen um die beste Bildkomposition zu finden. Zur goldenen oder blauen Stunde kommen Sie dann wieder und machen das Foto.

 

Das perfekte Foto planen

Damit Sie nicht Stundenlang an der Lokation warten müssen, sollten Sie Ihr Foto planen. Es gibt Apps die Ihnen genau angeben, wann die goldene und blaue Stunde an dem Fotospot ist. Gute Apps können Ihnen sogar anzeigen in welcher Richtung die Sonne untergeht. Auch für die Sterne gibt es Apps. Mit einem Wetterbericht und einer Fotoapp sind können Sie schon gut abschätzen, ob es sich lohnt an den Fotospot zu fahren.

 

Wenn Sie nicht wissen, wo es tolle Fotospots gibt, dann Recherchieren Sie vorher im Internet. Es gibt nur sehr wenige Orte an dem noch keine war und ein Foto gemacht hat. Im Urlaub können Sie sich auch von Postkarten inspirieren lassen.

 

Es gibt auch Situation wie diese hier auf unserer Hurtigrouten Schiffsreise. Als ich den Vogel gesehen habe, war mir klar, den musst Du in einer optimalen Position fotografieren. Von einem fahrenden Schiff und mit einem recht schnell fliegenden Vogel war das garnicht so einfach. Es musste ja noch schnell alles passend an der Kamera eingestellt werden. Als das Foto im Kasten war, wuste ich gleich, dass ist einer der schönsten Fotos der Reise.

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Haben Sie schon mal bei einem tollen Sonnenuntergang Fotos gemacht und später Zuhause gemerkt, dass die Fotos überhaupt nicht das wiedergeben, was Sie gesehen haben? Eine Kamera kann nicht immer exakt das Wiedegeben, was ein Mensch sehen kann. Dies kann manchmal einfach nur an einer falschen Belichtung liegen, oft liegt dies aber auch am Dynamikumfang der Kamera. Eine Kamera kann nur einen bestimmten Bereich zwischen hell und dunkel abbilden. Ein Mensch kann auch nicht direkt in die Sonne sehen und dunkle Bereiche in Vordergrund erkennen. Viele aktuelle DSLR Kamera haben aber gegenüber älteren Modellen einen verbesserten Dynamikumfang von über 11 Blendenstufen. Mit solchen Kameras kann man ohne Filter oder einer Belichtungsreihe schon eine Menge in einem Einzelbild darstellen.

 

Allgemeine Information

Bei einem Foto aus einer Digitalkamera lassen sich Farben und Schatten aus dunkelen Bereichen deutlich besser zurückholen, als aus hellen Bereichen. Wenn Sie mit der Kamera ein Foto mit einen hohen Kontastumfang erstellen, dann kann es sein, dass die Kamera nur den mittelhellen Bereich richtig darstellt. Die sehr hellen Bereiche konnte die Kamera dabei nicht erfassen. Man spricht hier von, dass die Spitzlichter abgeschnitten wurden. Ein typisches Beispiel ist ein bedeckter Himmel, bei dem die Sonne, für sehr helle Wolken sorgt. Auf Ihrem Foto sind aber keine Wolken zu erkennen. Wenn Sie sich das Histogramm ansehen, dann sehen Sie auf der rechten Seite einen deutlichen Ausschlag. Das Foto wurde also überbelichtet. Die hellen Details wurden damit als weiß abgespeichert und nicht als helle graue bzw. weiß Töne. Abgeschnittene Farbtöne können Sie auch später im RAW Prozess nicht wieder herstellen! Die RAW Datei ist daher für ein prefektes Bild unbrauchbar. Achten Siedaher auf dierichtige Belichtung. Wie das geht können Sie in diesem Artikel erfahren.

Tipp:

Viele Anfänger machen den Fehler und verlassen sich auf das angezeigt Bild im Display. Das ist falsch! Wenn Sie im Sommer eine Sonnenbrille aufsetzen, kann können Sie das Bild am Display garnicht bewerten, ob es Über- oder Unterbelichtet ist. Es gibt auch Kamera die unterbelichtete Bild auf dem Display aufgehellt wiedergeben. Eine Beurteilung, bezüglich der Belichtung ist über das Angezeigte Bild im Display nicht wirklich möglich. Bitte verwenden Sie das Histogram und machen nicht den Anfängerfehler! Über das Bild im Display können Sie z.B. den Bildaufbau (Bildkomposition) und die Schärfe (Lupenfunktion nutzen) überprüfen.

 

Das Histogram

Das Histogram ist einer der wichtigsten Werkzeuge einer digitalen Kamera. Viele Anfänger können mit dem Diagramm nichts anfangen und schalten es aus. bzw. ignorieren es. Ich möchte Ihnen zeigen warum Sie es immer nutzen sollten und wie es funktioniert. Vorab zwei wichtige Informationen. Das Histogram eine DSLR basiert auf der Auswertung eines Kamera internen Bildes. Die Einstellung vom Bildstil hat dabei Einfluss auf das interne Bild und damit auf das Histogram. Für ein pefektes Foto im RAW Format sollte Sie daher den Bildstil auf "neutral" stellen. Viele Kameras bieten zwei Histogramtypen an. Das "weiße" Histogram enthält alle Farben und beim RGB Histogramm sind die Farben aufgeteilt. Schalten Sie das RGB Histogram  ein. Bei einer blauen oder goldenen Stunde kann es sonst sein, dass Sie ungewollt Farbtöne abschneiden.

Kameraeinstellung:

  • Bildqualität -> RAW
  • Bildstil -> neutral
  • Histogram -> RGB
  • Überbelichtungswarnung -> Einschalten (nur bei Gegenlicht zwingend notwendig)

 

Histogram verstehen und interpretieren

Das Histogram wertet das angezeigte Foto bezüglich der Anzahl dunkler und heller Pixel aus. Auf der linken Seite befinden sich die dunkelen Pixel (Schatten, schwarz) und auf der rechten Seite die hellen Pixel (Lichter, weiß). Die Höhe gibt die Menge der Pixel an. Angenommen Sie belichten sehr kurz und das Bild wird schwarz, dann entsteht auf der linken Seite einen sehr starken Ausschlag im Histogram und auf der rechten Seite ist nicht zu sehen. Bei einer extrem langen Belichtung würde das Bild weiß, also im Histogram auf der rechten Seite ein starker Ausschlag sein. Wenn das Histogram nicht an der linken und rechten Seite anstößt, dann gibt es kein sehr dunkelen und hellen Stellen im Bild.

 

Die Bewertung vom Histogramm hängt immer stark vom Motiv ab. Wenn bei dem Histogram auf der rechten Seite ein starker Ausschlag vorhanden ist, dann ist das Bild in dem meisten Fällen überbelichtet und es werden Bildinformationen unwiederbringlich abgeschnitten. Fotogrieren Sie aber gewollt ein weißes Blatt Papier, dann gibt es natürlich auf der rechten Seite einen starken Ausschlag.

Bei einem Foto mit einem sehr hohen Dynamikumfang ist das Histogram von links bis rechts gefüllt und hat einen mittleren bis hohen Pixelanzahl in allen Bereichen.

 


Bei einem Landschaftsfoto ohne Gegenlicht sollten Sie so die Belichtung einstellen, das im Histogram die rechte Seite gerade so erreicht wird, aber kein starker Ausschlag entsteht. Man spricht hier von "Travel to right". Bei kritschen Lichtsituationen wie z.B. Gegenlichtaufnahmen, in die Sonne, sollen Sie die Überbelichtswarnung aktivieren und so weit unterbelichten bis nur noch die sehr hellen Bereich um die Sonne ausgebrannt ist, also blinkt.

  • Verlassen Sie sich nicht auf das angezeigte Bild im Display, nutzen Sie das Histogram zur Beurteilung von der Belichtung
  • Belichten Sie so weit wie möglich nach rechts ohne das rechts ein starker Ausschlag am Histogramm entsteht (Außnahme Gegenlichtaufnahme)
  • Nutzen Sie die Überbelichtungswarnung um ausgebrannte Bereiche zu erkennen
  • Verlassen Sie sich nicht nur auf das Histogram. Interpretieren Sie es über das Motiv richtig!

 

Beispiel

In meinem folgenden Beispiel haben wir ein Bild mit einem sehr hohen Kontrastumfang. Die leicht verdeckte Sonne bringt uns im oberen Bereich sehr viel Licht ins Bild. Der untere Bereich liegt im Schatten. Viele Kameras interpretieren die Belichtungssituation falsch und erstellen ohne Belichtungskorrektur ein überbelichtetes Bild wie auf der linken Seite dargestellt. Da es sich bei der Szene um eine Gegenlichtaufnahme handelt, haben wir eine besondere Situation. Die Sonne ist extrem hell und die Kamera kann die Sonne durch den begrenzten Dynamikumfang nicht richtig belichten. Wir müssen also akzeptieren, dass die Sonne ausgebrannt ist und die Sonne an der rechten Seite vom Histogramm einen deutlichen Ausschlag erzeugt. Das Histogram alleine bringt mich bei dieser Situation nicht viel weiter. Ich schalte daher in der Kamera die Überbelichtungswarnung hinzu. Bei der Überbelichtungswarnung blinkt der Bereich der überbelichtet wurde. Ich korrigiere die Belichtung bis nur noch die sehr hellen Bereich der Sonne überbelichtet sind.

 

  Bemerkung Überbelichtet (ohne Belichtungskorrektur)
Richtig belichtet (mit Belichtungskorrektur)
 Unbearbeitests Foto aus der Kamera

Bei dem linken Bild wurde zwar der mittelhelle Bereich ganz gut abgebildet, aber im Himmel sind keine Detail zu erkennen. Das Foto wurde überbelichtet. Die hellen Detail im Himmel lassen sich in der RAW Entwicklung nicht zurückholen (siehe unteres Bild), da die Daten zum Himmel "abgeschnitten" wurden und damit verlohren sind.

Bei dem rechten Bild kann man die hellen Details bis auf die Sonne gut erkennen. Die im Vordergund befindlichen Detail sind etwas dunkel. Die Details in den Schatten lassen sich aber leicht durch die RAW Entwicklung zurückholen (siehe unteres Bild). Wenn Sie bei der RAW Entwicklung im dunklen Bereich keine Detail oder nur mit starkem Rauschen zurückholen können, dann hat Ihre Kamera keinen guten Dynamikumfang und ist für solche Aufnahmen ungeeignet.

Histogram zum Foto

Histogram zum Foto

 Mit einer RAW Software bearbeitetes
 Foto

Beide Bilder wurden mit dem der RAW Software bearbeitet um das best mögliche aus den Daten zu holen. Bei dem linken Bild habe ich versucht, die Details in Himmel zurückzuholen. Wie man schön sehen kann ohne Erfolg, weil die Daten durch die Überbelichtung nicht vorhanden sind. Wir haben nureinen einheitlich hellen Farbton im Himmel, dadurch kann die vorhanden Lichtstimmung nicht wiedergeben werden.

Bei dem richtig belichteten Bild auf der rechten Seite kann man mit wenigen Bearbeitungsschritten die zu dunkel Stellen aufhellen. Das Foto gibt damit fast genau das wieder, was ich gesehen habe. Mit einen Vergleich vom linken und rechten Bild können Sie schön sehen, wie wichtig, eine richtige Belichtung ist und was mit einer RAW Datei möglich ist.

 

Hier das richtig belichtete und entwickelte Foto:

Im Gegensatz zum Foto ohne Belichtungskorrektur kann man an dem richtig belichteten Foto mit der RAW Entwicklung den Vorder- und Hintergrund gut erkennen. Auch die Lichtstimming wird schön herübergebracht.

 

Weitere Infos


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